Stephansplatz wird zum Klimazimmer: Mehr Grün für eine hitzeresiliente Innenstadt

Wie können unsere Innenstädte auch an heißen Sommertagen lebenswert bleiben? Konstanz gibt darauf eine konkrete Antwort: Der Stephansplatz wird nach den Sommerferien zum „Klimazimmer“ umgestaltet. Ziel ist es, einen schattigen, begrünten Aufenthaltsort zu schaffen, der die Folgen zunehmender Hitzewellen abmildert und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität in der Altstadt deutlich erhöht.

Geplant sind ein neuer Baumhain, entsiegelte Flächen, schattige Sitzgelegenheiten, sogenannte „Schwätzlestühle“, Spielmöglichkeiten sowie ein vergrößerter Schulhof für die Stephansschule. Vor der Turnhalle entsteht ein „Baumkabinett“, das an Markttagen zur grünen Markthalle wird. Damit verbindet das Projekt Klimaanpassung, Stadtgestaltung und soziale Begegnung auf beispielhafte Weise.

Während der Bauzeit bis Ende 2027 zieht der Konstanzer Wochenmarkt auf den Döbele-Platz um. Ab dem 15. September findet der Markt dort wie gewohnt dienstags und freitags statt. Dank der ähnlichen Anordnung der Marktstände sowie guter Erreichbarkeit mit Bus, Fahrrad und Auto sollen Besucherinnen und Besucher den Wechsel möglichst unkompliziert erleben.

Unser Blick bei solarLAGO: Klimaanpassung ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern eine zentrale Aufgabe für Städte und Gemeinden. Projekte wie das Klimazimmer am Stephansplatz zeigen, wie öffentliche Räume gleichzeitig widerstandsfähiger gegen Hitze, lebenswerter und attraktiver gestaltet werden können. Sie sind ein wichtiger Baustein einer nachhaltigen und klimaresilienten Stadtentwicklung.