

Projektfortschritte bei klimafreundlicher Mobilität
Ausbau der „E-Zone“ in der Konstanzer Altstadt

Die Stadt Konstanz treibt den Ausbau klimafreundlicher Mobilität konsequent voran. Gemeinsam mit der Stadtwerke Konstanz Mobil GmbH und der naturenergie sharing GmbH hat sie eine Förderzusage des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg erhalten. Im Rahmen des Landesprogramms „Elektromobilitätszonen in Baden-Württemberg“ wird die E-Mobilitäts-Infrastruktur in der linksrheinischen Altstadt gezielt ausgebaut und das E-Carsharing-Angebot deutlich erweitert.
Mit einer Fördersumme von über 500.000 Euro und zusätzlichen Investitionen der Projektpartner entstehen vor Ort Gesamtinvestitionen von rund 1 Million Euro. Ziel der sogenannten „E-Zone“ ist es, die Rahmenbedingungen für Elektromobilität schrittweise zu verbessern – ohne Verbrennerfahrzeuge grundsätzlich auszuschließen.
Bis Ende 2026 sollen über 80 zusätzliche öffentliche Ladepunkte für E-Fahrzeuge entstehen. Bereits 2025 wurden erste Meilensteine erreicht: Zwölf neue Ladepunkte sind an der Oberen Laube bei der Lutherkirche sowie am Schnetztor in Betrieb gegangen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Parkgebäuden: Die Parkhäuser Lago, Augustiner und Laube werden mit Ladeinfrastruktur ausgestattet, die spätestens 2027 nutzbar sein wird.
Auch das E-Carsharing wächst. Bereits 2025 hat die naturenergie sharing GmbH eigene Ladeinfrastruktur aufgebaut. Neun Ladesäulen an der Laube sind installiert, vier weitere am Bahnhofplatz folgen 2026. Seit Dezember 2025 stehen dort bereits die ersten drei geförderten E-Carsharing-Fahrzeuge bereit. Insgesamt soll die Flotte schrittweise auf 13 E-Pkw anwachsen.
Langfristig werden rund 80 von 2.000 Stellplätzen in Parkgebäuden sowie etwa 70 von 450 Stellplätzen im öffentlichen Straßenraum für E-Fahrzeuge ausgewiesen. Ergänzend dazu setzt die Stadt Maßnahmen zur Reduktion des Pkw-Verkehrs um – unter anderem durch die Umgestaltung des Stephansplatzes und die Neugestaltung des Bahnhofplatzes.
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur und des Carsharing-Angebots ist innerhalb der nächsten zwei Jahre vorgesehen. Die schrittweise Ausweisung weiterer E-Stellplätze erfolgt bis 2031. Ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer klimafreundlichen, zukunftsfähigen Mobilität in der Bodenseeregion.
