
Neues ISC-Labor stärkt Solarforschung in Konstanz – Chancen für das Netzwerk

Mit prominenter Unterstützung durch Umweltministerin Thekla Walker wurde am 20. Februar das neue Labor des International Solar Energy Research Center (ISC) Konstanz feierlich eröffnet. Die moderne Einrichtung soll künftig einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Photovoltaik leisten – technisch wie wirtschaftlich.
In einem ehemaligen Bootshallen-Gebäude direkt neben dem bisherigen Standort forscht das ISC an neuen Verfahren zur kosteneffizienten und leistungsstarken Solarzellentechnologie. Ziel ist es unter anderem, durch innovative Laser- und Beschichtungstechnik mehr Energieausbeute bei niedrigeren Herstellungskosten zu erreichen. Die Investition von rund 14 Millionen Euro – darunter 9 Millionen Euro vom Land – ist damit nicht nur ein regionales Signal für die Energiewende, sondern auch ein klares Bekenntnis zu „Solartechnologie made in Baden-Württemberg“
Ein starkes Zeichen für den Standort Konstanz
Für solarLAGO und seine Mitglieder eröffnet das neue Labor spannende Möglichkeiten der Zusammenarbeit – etwa bei der Industrialisierung regionaler PV-Komponenten, gemeinsamen F&E-Vorhaben oder Bildungs- und Kommunikationsformaten. Auch Ministerin Walker betonte beim Termin, wie wichtig „Forschung und Entwicklung aus der Region“ für Klimaschutz und Unabhängigkeit seien
Das ISC selbst engagiert sich weltweit beim Aufbau von Solarmodulfertigung – unter anderem in Indien, den USA und künftig auch in Frankreich. Eine Rückkehr der Fertigung nach Deutschland sei langfristig denkbar – auch hier können regionale Netzwerke wie solarLAGO eine Brückenfunktion einnehmen.
Wir gratulieren dem ISC Konstanz zur gelungenen Eröffnung und freuen uns auf neue Impulse für die Energiekette der Zukunft!
