
KI und Co. fressen Zuwachs von Erneuerbaren auf
Wind- und Solarenergie wachsen weltweit zwar rasant, der globale Energiehunger ist laut einer neuen Analyse seit 2015 aber noch stärker gestiegen – und damit auch der CO2-Ausstoß. Große Treiber sind dabei KI-Rechenzentren und der Konsum von Luxusgütern.
Erneuerbare Energien haben seit der Einigung auf die Pariser Klimaziele 2015 einen von vielen nicht für möglich gehaltenen Aufschwung erlebt, schreiben Diana Ürge-Vorsatz von der Central European University (CEU) in Wien und Felix Creutzig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (Deutschland) in ihrer Analyse. In der Fachzeitschrift „Nature Reviews Clean Technology“ verweisen sie auf rund 3.550 Terawattstunden (TWh) an mittlerweile jährlich zur Verfügung stehender Energie aus erneuerbaren Quellen. Im ersten Dreivierteljahr 2025 konnten Wind- und Solarenergie erstmals das Plus beim weltweiten Strombedarf decken.
Quelle: science.orf.at
