
Großes Wasserstoff-Speicherpotenzial im Alpenvorland

Südbayerns geologische Formationen bieten ein bislang unterschätztes Potenzial zur Speicherung großer Mengen Wasserstoff und könnten laut einer Studie der TU München bis zu 25,2 Terawattstunden speichern.
Damit Erneuerbare Energien effektiv und nachhaltig genutzt werden können, muss es möglich sein, die erzeugte Energie zu speichern. Ein wichtiger Ansatz hierfür ist die Umwandlung in Wasserstoff, der jedoch in großen Mengen gespeichert und dem saisonalen Bedarf entsprechend zur Verfügung gestellt werden muss. Die geologische Speicherung an geeigneten Orten im Erdboden bietet sich hierfür besonders an und kann eine Schlüsselrolle in der Energiewende einnehmen. Als geeignete Speicherstätten gelten bislang vor allem Salzkavernen in Norddeutschland.
Quelle: energiezukunft.eu
