28.04. Beirat für Wirtschaft, Hochschulen und Standortpolitik in der IHK

Wirtschaft braucht Raum: Wohnen wird zum Standortfaktor

Beim Treffen des BWHS am 28.04.2026 in der IHK Hochrhein-Bodensee wurde deutlich:
Die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Konstanz entscheidet sich nicht nur in Gewerbegebieten – sondern zunehmend beim Thema Wohnen.

Im Fokus der zweiten Sitzung standen zentrale Entwicklungsräume wie Innenstadt, Europaquartier und Hafner sowie die Neuaufstellung der Wirtschaftsförderung unter der Interimsleitung von Melanie Eckhart.

Wirtschaft, Wohnen, Zukunft – alles hängt zusammen

Ein Impuls von Prof. Dr. Katrin Klodt-Bußmann machte klar:
Wirtschaft ist ein stabilisierender Faktor für Stadt und Gesellschaft – und braucht funktionierende Rahmenbedingungen. Dazu zählen längst nicht mehr nur Flächen und Infrastruktur, sondern auch:
bezahlbarer Wohnraum für Mitarbeitende

Der Engpass: Fachkräfte brauchen Wohnraum. Die aktuelle Standortumfrage der IHK zeigt: Wohnraum wird zum kritischen Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung.

  • Fachkräftemangel trifft Wohnraummangel
  • hohe Lebenshaltungskosten verschärfen die Situation
  • Unternehmen verlieren an Attraktivität ohne passende Wohnangebote

Die Konsequenz: Wohnen und Gewerbe müssen gemeinsam gedacht werden.

Lösungsansätze: Unternehmen in die Verantwortung bringen

Impulse aus Stadtplanung und Praxis zeigen klare Wege:

  • Mitarbeiterwohnen gezielt entwickeln
  • Unternehmen aktiv einbinden
  • Bedarfe systematisch erheben
  • Flächen strategisch vergeben – z. B. im Hafner bevorzugt an Konstanzer Unternehmen

solarLAGO Perspektive: Für uns als solarLAGO wird hier ein zentraler Zusammenhang sichtbar:
Standortentwicklung, Energie, Wohnen und Fachkräfte gehören zusammen.

Die Zukunft liegt in integrierten Lösungen –
Quartiere, die Arbeiten, Wohnen und Energie zusammendenken.

Denn nur so entsteht ein Standort, der attraktiv, resilient und zukunftsfähig ist.